H2 Energy Newsletter April 2020
Hydrogen News

2020 – Einstieg ins Wasserstoffjahrzehnt

Rasant ging es seit Jahresbeginn bei den hier besprochenen Brennstoffzellenaktien nach oben, bevor der aus China stammende Corona-Virus und die damit verbundenen Ängste (Auswirkungen auf die Weltwirtschaft) die Oberhand gewannen und Teile der Kursgewinne wieder dahinschmelzen ließen. Klar ist aber angesichts der vielen Medienberichte, der zahlreichen geplanten Projekte und des immer populärer werdenden Themenkomplexes „grüner Wasserstoff“, dass die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnik nun in aller Munde ist und ihr Durchbruch an den Märkten ansteht. Einer der vielen potentiellen Märkte ist die Elektromobilität, wo die Brennstoffzelle vor allem mit der Batterie konkurriert. Vielfach übersehen wird hierbei, dass sich China als weltgrößter Absatzmarkt für Kraftfahrzeuge technologieoffen gibt und insbesondere den Potentialen der Brennstoffzelle besondere Unterstützung und Förderung zuteilwerden lässt – inzwischen auf Kosten der Batterie.

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Traton-Chef Renschler: Brennstoffzelle „sicher eine Option“

Die 2018 angekündigte Kooperation zwischen der VW-Nutzfahrzeug-Tochter Traton und der Toyota-Tochter Hino hat offenbar die Arbeit aufgenommen. Traton-Chef Andreas Renschler sagte in einem Interview, dass auch im Bereich eMobility zusammengearbeitet werden soll. 
Das gemeinsame Team habe seine Arbeit in Deutschland und in Japan aufgenommen, sagte Renschler der „WirschaftsWoche“. Neben dem gemeinsamen Teileeinkauf sei auch ein E-Mobilitätsteam aufgebaut worden, „das klären soll, welche Module wir für einen elektrischen Antrieb gemeinsam entwickeln können“. Hino ergänze Traton „perfekt, denn sie sind in Asien sehr erfolgreich bei kleinen und mittleren Lkw“, so Renschler. Neben diesem Segment hat Traton wohl auch noch ein Auge auf eine andere Technologie der Japaner geworfen. „Außerdem sind sie beim Zukunftsthema Brennstoffzelle und Wasserstoff sehr weit vorne, auch hier sind wir gemeinsam gut unterwegs“, sagte Renschler. Hino und der Mutterkonzern Toyota hatten erst vor wenigen Tagen angekündigt, auf Basis des Hino Profia einen 12-Meter-Lkw mit 25 Tonnen Gesamtgewicht mit zwei Brennstoffzellen-Stacks aus dem Toyota Mirai ausrüsten zu wollen.

 

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BMW nennt Details zum X5 mit Brennstoffzellen-Antrieb

 

BMW gibt erste technische Details zu seinem Brennstoffzellen-Antrieb bekannt. Er soll eine Systemleistung von 275 Kilowatt bieten und wird 2022 in einer Kleinserie auf den Markt kommen. Der BMW i Hydrogen Next basiert auf dem BMW X5 und integriert auch den Elektroantrieb des kommenden BMW iX3. Die Systemleistung des FCEV soll insgesamt bei 275 Kilowatt (374 PS) liegen. Das Brennstoffzellensystem steuert bis zu 125 Kilowatt (170 PS) bei. Die zwei 700-bar-Tanks fassen zusammen sechs Kilogramm Wasserstoff und sollen "große Reichweiten" garantieren.

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Wasserstofffabrik der Zukunft

Wasserstoff ist unverzichtbar für das Gelingen der Energiewende und das Erreichen der Klimaziele. Für die Sektorenkopplung ist er der dringend benötigte Baustein. Für die Industrie bietet er die umweltschonende Möglichkeit, mit Strom, Wärme und Mobilität versorgt zu werden. Umweltfreundlich ist der vielseitige Energieträger jedoch nur, wenn er mit regenerativen Energien erzeugt wird. Hier bietet das Fraunhofer-Institut für Fabrikbetrieb und -automatisierung IFF eine bedarfsgerechte, dezentrale, modulare Lösung zur Produktion und Verteilung von grünem Wasserstoff.

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